Hymne … | LYRIK

Hymne

 

Hymne
 
Wohin soll heut die Reise gehn:
Zu Feldern, Wiesen, Wäldern, Seen?
Ich muss es dir nachher gestehn
Es ist etwas mit mir geschehn
 
Auf uns’rem Wege Flieder blühn
und Düfte durch die Gräser ziehn
Die Amsel sang im Überschwang
als Sonne durch die Wipfel drang
 
»Sie hat so einen schönen Klang!«
 
Wirft Flecken auf den Wiesenhang
Wir treffen uns dort schon so lang
Die Zuflucht ist uns vorgesehn
um ihren Normen zu entgehn
 
So manche brauchen vielerlei
zum Glück, es geht an mir vorbei
denn mir genügt dein Konterfei
und eine Decke für uns Zwei
 
»Die Hymne dir gewidmet sei!«
 
Im Schweiße junge Leiber glühn
bis aus den Lenden Funken sprühn
begleiten Grillen uns im Chor
und Nebel steigen kühl empor
 
Der Mond über den Wolken thront
hat uns vor Dunkelheit verschont
Die Stille lässt uns ganz entspannt
hier liegenbleiben, Hand in Hand
 
Dein Antlitz ist mir Lohn genug
für alle Schmach, die ich ertrug
Nun trennt vom Weizen sich die Spreu
denn sie sind Sklaven – wir sind frei!

 

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